Warum Profis jetzt auf Bestandswohnungen setzen
Der Neubau lahmt, der Bestand gewinnt. Was der Milliarden-Deal um LEG für ICD 14 R+ bedeutet
Diese Woche hat ein Deal die Börse überrascht. Der Luxemburger Immobilienkonzern Grand City Properties (GCP) hat über Nacht 20,04 Prozent an LEG Immobilien gekauft, für mehr als 700 Millionen Euro. LEG ist einer der größten Vermieter Deutschlands: rund 171.000 Mietwohnungen für etwa 500.000 Menschen, die meisten davon in Nordrhein-Westfalen. GCP kann seinen Anteil noch auf bis zu 29,9 Prozent aufstocken.
Der Wirtschaftswissenschaftler Steffen Sebastian nennt den Einstieg gegenüber ntv.de „ein gewaltiges Vertrauenssignal“. GCP sieht offenbar Wertpotenzial, und zwar im Bestand.
Bestand statt Neubau: wohin das Geld der Profis fließt
Der Deal zeigt, wo sich auf dem deutschen Wohnungsmarkt gerade etwas bewegt. GCP sucht nach eigener Aussage „Häuser, die bereits viel Miete einbringen oder untervermietete Objekte, bei denen sich Leerstand abbauen lässt“. Gleichzeitig kommt der Neubau kaum voran:
- 2025 wurden in Deutschland nur 206.600 Wohnungen fertiggestellt. Das sind 18 Prozent weniger als im Vorjahr und so wenige wie seit 2012 nicht mehr.
- Auch LEG selbst hat ihr Neubauprogramm eingestellt. Begründung im Geschäftsbericht: Unter den aktuellen Markt- und Förderbedingungen lasse sich bezahlbarer Wohnraum „nicht darstellen“.
Der Grund ist einfach: Eine vorhandene Wohnung bringt sofort Miete. Ein Neubau muss erst geplant, genehmigt, finanziert und gebaut werden. Ein Börsenhändler sagte dazu laut Dow Jones: Wenn Bestandsimmobilien günstiger zu haben sind als Neubauten, wird noch weniger gebaut.
Knappes Angebot, stabile Nachfrage
Wird weniger gebaut, wächst das Wohnungsangebot langsamer. Bleibt die Nachfrage hoch, können Leerstände sinken und Mieten steigen. Für Eigentümer bestehender Wohnungen verbessern sich damit die Ertragsaussichten. IW-Ökonom Michael Voigtländer erwartet wegen der sinkenden Bauzahlen „wieder steigende Immobilienpreise sowie weiter wachsende Mieten“.
Wir sagen auch klar: Die Mieten werden nicht grenzenlos steigen. Darauf weist auch Steffen Sebastian hin. Die Zahlungsfähigkeit der Mieter setzt Grenzen. Gerade deshalb kommt es darauf an, wie gut der Bestand gemanagt wird: gezielt modernisieren, Leerstand abbauen und Wohnungen anbieten, die Mieter gerne bewohnen.
Sanierung: Pflicht für die einen, Chance für uns
Viele ältere Bestände in Deutschland brauchen Investitionen in Wärmedämmung, Heizungstausch und energetische Sanierung. Für hoch verschuldete Großkonzerne ist das bei den heutigen Zinsen eine Belastung. Für einen Investmentansatz, der genau dort ansetzt, ist es eine Chance.
ICD 14 R+ Bestand kaufen, Werte schaffen
Unser Immobilienfonds ImmoChance Deutschland 14 Renovation Plus (ICD 14 R+) folgt der Logik, auf die jetzt auch die Großen setzen. Er investiert in Bestandswohnimmobilien in Deutschland, und zwar direkt in die Immobilien, nicht in schwankende Börsenkurse. Der Fonds:
- kauft bestehende Wohnhäuser, die schon Mieteinnahmen erzielen, statt die Kosten und Risiken des Neubaus einzugehen,
- hebt Wertpotenziale durch Renovierung und Modernisierung. Die Wohnungen werden energetisch besser, attraktiver und lassen sich besser vermieten,
- baut Leerstand gezielt ab und stärkt so die laufenden Erträge,
- setzt auf aktives Management vom Ankauf über die Sanierung bis zur Vermietung, mit der Erfahrung von Primus Valor,
- streut breit über mehrere Objekte und Standorte in Deutschland.
Wohnraum ist knapp, der Neubau stockt, und Bestandsobjekte sind derzeit zu attraktiven Konditionen zu haben. Wer jetzt über ICD 14 R+ einsteigt, nutzt dasselbe Marktumfeld, das gerade einen Milliarden-Konzern überzeugt hat.