Cash. Branchengipfel Sachwertanlagen sondiert Gegenwart und Zukunft
Chancen erkennen und Hindernisse überwinden
Insgesamt sieben Entscheider aus dem Segment der Sachwertanlagen beleuchteten die aktuelle Lage und unternahmen einen Ausblick in die Zukunft. Aus unserem Hause bezieht Herr Dr. Thomas Peters Stellung, Geschäftsführer der Kapitalverwaltungsgesellschaft Alpha Ordinatum GmbH. Die Marktdaten können durchaus positiv gesehen werden, vor allem für Wohnimmobilien mehren sich die Anzeichen, dass der Tiefpunkt der Krise der Vergangenheit angehört und die Einstiegskonditionen günstig sind. Vieles spricht dafür, jetzt die Chancen für antizyklisches Investieren zu nutzen.
Die allgemeine Stimmungslage in Deutschland ist insgesamt eher verhalten, bedingt durch die vielfältigen geopolitischen Spannungen weltweit. Dagegen zeigt sich das anhaltende Interesse und der Bedarf an Wohnimmobilien als ungebrochen, die Nachfrage steigt bei anhaltend lukrativen Chancen. Seit etlichen Jahren besteht ein eklatanter Wohnraummangel, die Politik scheitert an der Umsetzung erfolgreicher Strategien zur Entspannung in diesem essenziellen Problemfeld. Der Immobilienbestand – um den wir uns schwerpunktmäßig kümmern – rückt umso mehr in den Fokus.
Die Verkaufsseite birgt andererseits zunehmende Herausforderungen, da die Preise auf vergleichsweise niedrigem Niveau verharren, gleichzeitig aber die Baukosten steigen und die Regulatorik zunimmt. Hier kommt nun das Renovationskonzept der Primus Valor ins Spiel. Der systematische Aufwertungsansatz mit wirtschaftlicher und energetischer Sanierung sowie nachfolgenden Mietpreisanpassungen macht die Objekte zukunftsfest, renditestark und attraktiv für die Käuferseite.
In unserem Segment Bestandsimmobilien agieren wir kleinteilig, eher unspektakulär, dafür aber stabil. Der Alternative Investmentfonds (AIF) als Mantel bedeutet Sicherheit durch die unmittelbare Investition in den Sachwert bei maximaler Transparenz. Das überzeugt offensichtlich auch Anlegerinnen und Anleger, denn trotz krisenhafter Zeiten verzeichneten wir ein hohes Investitionsvolumen im vergangenen Jahr.
Und die Zukunftsaussichten?
Die mittel- und langfristigen Perspektiven für den Wohnimmobilienmarkt in Deutschland bleiben aus unserer Sicht positiv – trotz aktueller Herausforderungen wie Zinswende, Baukostensteigerungen und regulatorischer Unsicherheiten. Entscheidend wird sein, welche Antworten wir finden auf die neuen Entwicklungen.
Für 2026 erwarten wir, dass sich der Markt weiter stabilisiert. Die Zinsen dürften sich normalisieren bzw. wurden vom Markt bereits eingepreist, die Inflationsdynamik sollte sich abflachen und die enorme Wohnraumnachfrage – besonders in urbanen Regionen – wird ungebrochen bleiben, zumal keine Anzeichen zu sehen sind, dass die Neubauziele in diesem Jahr erreicht werden. Die Revitalisierung der Bestandsimmobilie bleibt ein wesentlicher Aspekt am angespannten Wohnungsmarkt und trägt dazu bei, die immense Nachfrage zu befriedigen.